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Von Anfang an kompetent

Nachdem ich gestern den Studienbrief über rechtliche Grundlagen im Kulturmanagement zum ersten mal komplett gelesen habe, ging’s heute gleich an meinen zweiten Studienbrief. Ich habe mich dazu entschlossen mit “Führungskompetenz” weiterzumachen, da dieser ebenfalls direkt von der Hochschule herausgegeben wird und somit einen ähnlichen Aufbau hat, wie der erste. Allerdings ist “Führungskompetenz” in drei einzelne Abschnitte aufgeteilt, die das Thema jeweils geschlossen behandeln und von verschiedenen Autoren verfasst sind.

Ich hab mich ja schon ein bisschen gewundert, dass das Thema Führungskopetenz, als Pflichtstudienbrief fürs erste Semester, ganz an den Anfang des Studiums gestellt wird. Das wird aber wohl seine Gründe haben. Es geht im Studienbrief auch nicht nur darum, wie man eine Organisation leitet, sondern auch grundlegend, um die Strukturen und Funktionen einer Organisation.

Insgesamt ist das Thema natürlich schwerer greifbar, als die rechtlichen Grundlagen. Das liegt ja schon in der Natur des Themas. Allerdings hat man beim Lesen das Gefühl, dass sich alles wiederhlt und man die Sachen, die erklärt werden alle schon kennt, z.B. bei den Anforderungen an Führungkräfte denkt man sich dauernd “Aber das ist doch klar”. Ich denke, es wird deshalb noch schwieriger, den Stoff klausurgerecht vorzubereiten. Dadurch freu ich mich allerdings plözlich über den rechtlichen Studienbrief, da er mir jetzt einfacher erscheint. Also hat es auch sein gutes, dass dieser Studienbrief schwer zu lernen ist.

Meiner Meinung nach am besten behandelt wird das Thema im dritten und somit letzten Abschnitt des Studienbriefes. Darin wird eine Organisation anhand verschiedener Modell bzw. Metaphern dargestellt. In diesem Breich ist es leichter Abgrenzungen zwischen den verschiedenen Thesen zu finden und somit kann man sie sich leichter einprägen.

Wie man vielleicht schon entnehmen konnte, habe ich den zweien Studienbrief heute komplett fertiggelesen. Das freut mich sehr, da ich jetzt mit dem Gefühl schon etwas geschafft zu haben zu meiner ersen Präsenzveranstaltung aufbrechen kann.

Studienbrief-Lieferung

Ich habe es ja nicht zu hoffen gewagt, dass auch mal was relativ schnell geht bei diesen KMM-Leuten, aber heute sind meine Studienbriefe gekommen. Eine Woche nach deren Bestellung. Es sind zwei Pakete. Das eine relativ kompakt, das andere ein ziemlicher Brocken. Schade, keins hat die Form eines Ordners.

In dem kleineren Paket finde ich den Lieferschein für alle drei Studienbriefe. Außerdem in gebundener Form Din-A4 die Briefe „Führungskompetenz“ und „Rechtliche Grundlagen im Kulturmanagement“. Beide Cover haben das Design des Studiengangs und fassen um die 250 Seiten. Das hätte schlimmer kommen können. Vom groben drüberschauen scheinen die Studienbriefe recht übersichtlich aufgebaut zu sein.

Aber was ist dann in dem großen Paket? Ich hoffe der dritte Studienbrief ist nicht zu gewaltig. Es ist ein Ordner, der ganz anders aussieht als die anderen KMM-Sachen. Darauf steht, wie auch auf dem Paket selber „Raabe: Nachschlagen – Finden“. Hm, das ist irgendwie komisch, anscheinend ist das doch nicht der dritte Studienbrief. Darin finde ich ein Anschreiben in dem man dazu aufgefordert wird ein Abonnement abzuschließen, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben. In den Registern finden sich die verschiedensten Themen des Kulturmanagements.


Ich glaub das ist wirklich irgendeine Werbung und die wollen mir diesen Ordner verkaufen. Aber dann hätten sie mir doch nicht das ganze Riesen-Teil geschickt. Ich vergleiche mit dem Lieferschein. Dort steht „Handbuch Kulturmanagement und Kulturpolitik“ auf dem Ordner „Kulturmanagement und Kulturpolitik“ und die Autoren stimmen überein. Also ist es wohl doch mein Studienbrief.

Ich erkundige mich bei Herrn Vogler von der KMM, ob ich jetzt dieses Abo abschließen muss. Aber das ist wohl wirklich nur Werbung und der Ordner ist so, wie ich ihn bekommen hab mein Prüfungsstoff. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es angenehmer ist über einen Studienbrief Klausur zu schreiben, der extra für den Studiengang geschrieben und konzepiert wurde, als über irgend so eine Ansammlung von Zeug in nem Ordner. Aber wer weiß, vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt.

Außerdem erfahre ich auf Nachfrage von ihm, dass der neue Studienbrief, auf den ich warten wollte erst zum Jahreswechsel rauskommt und nicht wie mir letzte Woche am Telefon gesagt wurde „in nächster Zeit“. Also muss ich wohl doch „Markt und Staat“ bestellen.

Man, ist das alles verplant bei denen. Ich glaub, zum Teil wissen die selber nicht so genau Bescheid. Aber zumindest hab ich jetzt meine Sachen und kann direkt mit dem lernen für die Klausuren anfangen. Ab spätestens Montag bin ich dann Vollgas-Student.