Heute war ein sehr produktiver Tag. Auch wenn ich morgens ein bisschen gebraucht habe, um fit zu werden, war ich danach umso motivierter. Ich habe den kompletten Rest meines Studienbriefes „Rechtliche Grundlagen für Kulturmanager“ gelesen. Damit habe ich schon einen Überblick über ein Viertel des Stoffes für mein erstes Semester. Das ist auf jeden Fall ne gute Sache.
Und es war nicht so nervig wie gestern. Das dritte Kapitel „Rechtsformen“ war zwar auch nicht so mein Fall, aber danach ging es an „Steuerliche Behandlung von Kultursponsoring“, „Urheberrecht“ und „Medienrecht“. Zunächst interessieren mich diese Themen schon mal wesentlich mehr als Arbeits- und Vertragsrecht, außerdem weiß ich in diesen Gebieten schon viel und hab dadurch leichter Zugang zu den Themen gefunden. Es gab einfach viel, von dem ich weiß, wo und wie es Anwendung findet. Damit fällt es mir jetzt auch leichter mich auf die Kapitel, die mir nicht so liegen einzulassen.
Der Studienbrief liegt mir somit allgemein doch mehr, als ich (besonders nach dem gestrigen Tag) erwartet hatte. Durch die Struktur und die abgeschlossenen Themen eignet er sich auch ziemlich gut, um auf eine Klausur zu lernen. Ich denke, dass dieser Studienbrief ganz gut machbar ist. Ich muss mich halt jetzt mit Themen beschäftigen, vor denen ich mich bislang gedrückt habe.
Leider habe ich noch keine Ahnung, ob ich tatsächlich alle angegebenen Literatur-Hinweise besorgen und lesen muss. Wenn ja, ist das nämlich eine unglaubliche Menge an Büchern. Aber zuerst muss ich mich auf jeden Fall mit dem Brief selbst beschäftigen. Vielleicht kann mir ja am Freitag bei der Präsenzveranstaltung schon jemand was sagen, der die Klausur schon hinter sich hat.
Ich hatte nicht gedacht, dass ich den Studienbrief heute noch komplett fertig kriege, daher freu ich mich ganz besonders, dass es jetzt doch so ist. Morgen kann ich dann schon mit dem zweiten anfangen und hab somit schon einiges geschafft in meinen ersten Tagen als Student. Ich konnte mich heute, nachdem ich überraschend Besuch bekommen habe und abends eine JuKulTa-Sitzung anstand, zwar nicht ganz an meinen Plan halten, aber die Stunde, die dadurch heute ausgefallen Stunde ist, hole ich dann am Wochenende nach, damit die Wochen-Bilanz stimmt.
Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, welchen Studienbrief ich noch daheim machen will und welchen ich mit nach Bocholt nehme, um im Zug zu lernen. Der Ordner ist eigentlich ziemlich unhandlich, aber ich will zuerst die Studienbriefe vom KMM-Institut selber lesen. Also wird es wohl morgen auf „Führungskompetenz“ hinauslaufen.
Oh, noch kurz zum Titel (auch wenn man Sachen wie „Schönheitschirurgie für Fische“ eigentlich nicht erklären muss):
Endlich nachdem ich das ganze Wochenende Lust darauf hatte, hab ich mir heute eine Pfannkuchensuppe gemacht. Wunderbar. Aber das ist eigentlich gar nicht der Punkt, sondern hat nur die Wichtigkeit eines anderen Ereignisses unterstrichen.
Ich hab heute Abend einen Artikel darüber gelesen, der sich damit beschäftigt hat inwiefern die Nutzung des Internets das Leseverhalten und die komplette Denkstruktur der Menschen negativ beeinflusst. Unter anderem ist davon die Rede, dass man sich beim Abflachen von Denkprozessen zum Pfannkuchenmenschen entwickelt. Diese Aussage fand ich einfach so schön, dass ich sie gerne mit euch teilen wollte.
Ich hab ja heute schon ne Menge gelesen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. In diesem Sinne:
Lest mal wieder ein Buch!