Archive for the ‘Studienbrief’ Category

Am Anfang kommt das Recht

Nachdem ich letzte Woche pünktlich damit fertig geworden bin, den Studienordner zu lesen, kann ich jetzt richtig anfangen zu lernen. Ich hab mich entschieden, dass ich als erstes „Rechtliche Grundlagen im Kulturmanagement“ durchnehme. Das scheint mir am besten, da mir Recht nicht so liegt und ich dann gleich das schwerste hinter mir habe. Außerdem glaube ich, dass man Recht gut lernen kann, weil es gut strukturiert ist.

Beim Lernen geh ich erstmal so vor, dass ich die Studienbriefe zusammenfassend abschreibe. Wenn man die Sachen erstmal selber geschrieben hat, ist man schon einen großen Schritt weiter. Außerdem stößt man dabei meistens auf die Punkte, die einem noch nicht klar sind.

Studienordner “Kulturmanagement & Kulturpolitik”

Heute hab ich endlich den Studienbrief bzw. –ordner „Kulturmanagement & Kulturpolitik – Die Kunst, Kultur zu ermöglichen“ zu Ende gelesen. Es war nach wie vor anstrengend, weil man von einem Thema zum anderen springen muss. Da war „Rechtliche Grundlagen für Kulturmanager“ schon wesentlich angenehmer.

Im Ordner geht es um die Themen

- Kultur und Management

- Kultur und Politik

- Kultur und Recht

- Planung und Steuerung

- Organisation und Personal

- Finanzierung und Förderung

- Projekt- und Veranstaltungsmanagement

- Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

- Management spezial (z.B. Selbstmanagement)

- Best Practice (meist Praxisbeispiele)

Man kann also zusammenfassen: Es geht praktisch um alles was Kulturmanagement betrifft. In jedem Abschnitt gibt es dann 2-4 Artikel zum Thema, das macht die Sache ganzschön umfassend. Daher finde ich nicht, dass es so gut für eine Prüfung geeignet ist. Aber der neue Studienbrief aus dem Bereich „Politik und Gesellschaft“ ist leider immer noch nicht lieferbar. Da muss ich mich in nächster Zeit mal informieren, wann der endlich kommt.

It’s a long way to Bocholt

Nachdem ich morgens noch schnell gepackt habe, ging’s um 11 Uhr auch schon los zum Pasinger Bahnhof. Natürlich wurde es morgens doch knapper als ich gedacht habe. Deswegen konnte ich mir die Routen zum Hotel und Co. nicht mehr ausdrucken. Aber so wichtig ist sowas ja nicht. Irgendwie findet man ja doch immer hin.

Von Pasing aus geht’s mit dem ICE 518 los nach Duisburg. Da ich ja einen Platz reserviert hatte, konnte ich es mir direkt bequem machen. Meine ersten beiden Studienbriefe habe ich ja daheim schon einmel gelesen. Daher musste ich den Ordner „Kulturmanagement und Kulturpolitik“ mitnehmen, damit ich auch über das Wochenende ein bisschen weiterkomme. Mit ner Reisetasche und meiner Vaude-Tache bin ich schon ganz schön bepackt. Aber so hab ich unterwegs zumindest was zu tun.

Also fang ich mal an mir meinen Studienordner anzuschauen. Zunächst kommt da eine Einführung und Erklärung, wie der Ordner zu benutzen ist. Wie ich ja schon erzählt hab als der Ordner angekommen ist, wird einem nahegelegt, dass man ein Abo abschließen soll, dass der Ordner immer suf dem neuesten Stand bleibt. Hm, mal schaun, ob da überhaupt was sinnvolles drinsteht und man so ein Abo überhaupt will. Nach den Erklärungen kam eine Broschüre zum Thema „Erfolgreiche Pressearbeit“. Das Thema ist doch zum Anfang gar nicht so uninteressant.

Nachdem in meinem Großraumabteil lauter Kinder rumhüpfen, ist es nicht einfach  sich auf das zu konzentrieren, was man gerade liest. Somit geht alles ein bisschen langsamer. Ich probier’s mit Musik, aber wenn man die so laut aufdreht, dass man die anderen im Abteil nicht mehr hört, dann will man lieber zu Motörhead abgehen, als sich auf einen Text zu konzentrieren. Aber ein bisschen was schafft man dann trotzdem auf den fünf Stunden der Fahrt. Auch wenn eine Mutter neben mir es für eine gute Idee gehalten hat, ihren Kindern über drei Stunden em Stück vorzulesen. Da konnte man überhaupt nicht daran vorbeihören. Und das Buch war nichtmal gut! Irgendwann hat die ältere Tochter gefragt, ob sie nicht mal ne Pause vom Lesen machen kann. Gutes Kind!

Wenn’s mit den Studientexten nicht geklappt hat, dann hab ich das Buch „So veranstalten Sie ein Konzert“ von Christoph Klein weitergelsen. An dieser Stelle muss ich sofort jedem, der jetzt überlegt dieses Buch auch zu lesen, dringendst davon abraten. Das Buch ist wirklich unglaublich schlecht. Es erhebt für sich den Anspruch zu erklären, wie man sich als Veranstalter selbständig machen sollte. Die Informationen, die das Buch enthält sind aber an vielen Stellen lückenhaft oder sogar falsch. Also wirklich keine gute Sache. Die Zeit hätte ich mir wirklich sparen können.

Zumindest habe ich vor meiner Ankunft zwei Kapitel des Ordners geschafft (neben der Pressearbeitsache). Das ist nicht gerade viel, aber was soll’s. Man muss sich bei den einzelnen Beiträgen – jedes Kapitel besteht aus zwei bis drei Beiträgen – immer auf ein neues Thema einstellen und vor allem auf den Schreibstil eines neuen Autors. Da ist nicht so einfach, wie man denken könnte. Doch die Befürchtung hatte ich schon als ich den Ordner bekommen habe.

Aber dann war ich auch schon in Düsseldorf. Nach dem Aussteigen hab ich noch kurz auf meine Reiseunterlagen geschaut, auf welches Gleis ich muss. Mein nächste Zug geht nach Wesel. Komisch, dass auch auf diesem Gleis ein Regionalzug nach Wesel fährt. Hm, egal. Ich hatte eigentlich ganz schön Hunger, aber bei allen Ständen gab’s ne lange Schlange und so hab ich mich entscheiden, erstmal weiterzufahren und mich dann um was zu essen zu kümmern. Auf meinem Gleis angekommen, steht der Zug den ich brauchte nicht auf der Anzeigentafel, sondern was komplett anderes. Da musste ich glatt nochmal in die Unterlagen schaun. Das richtige Gleis war’s schon, aber … nicht der ricgtige Bahnhof. Wer ein bisschen aufgepasst hat, hat schon bemerkt, dass ich eigenltlich nach Duisburg wollte, aber in Düsseldorf ausgestiegen bin. So ein verdammter Scheiß. So dumm darf man doch eigentlich garnicht sein.

Zum Glück hab ich ja auf dem anderen Gleis einen Zug gesehen, der nach Wesel fährt. Also schnell zurückgesprintet und den Zug (für den ich kein Ticket hatte) noch erwischt. Der alte Bummelzug fuhr los und machte anschließend Halt in Duisburg. Vielleicht war es sogar genau der den ich ursprünglich bekommen wollte. Abr das hätte ja auch wesentlich weniger stressig ablaufen können. Aber zumindest ist alles nochmal gut gegangen und ich kam rechtzeitig in Wesel an. Ich musste noch ne halbe Stunde warten, aber dort gab’s natürlich auch nix zu essen. Wesel ist wie erwartet eine richtige Weltmetropole. Vom Bahnhof aus zumindest, hat man nicht mal ne kleine Stadt gesehen, sondern nur ein paar vereinzelte Häuser, aber zum Glück wollte ich hier ja auch garnicht bleiben.

Nach einer halben Stunde Fahrt in einer ziemlich neuen Regionalbahn kam ich endlich in Bocholt an. Mittlerweile war es ungefähr halb 8 und ich war wirlich müde.

Von Anfang an kompetent

Nachdem ich gestern den Studienbrief über rechtliche Grundlagen im Kulturmanagement zum ersten mal komplett gelesen habe, ging’s heute gleich an meinen zweiten Studienbrief. Ich habe mich dazu entschlossen mit “Führungskompetenz” weiterzumachen, da dieser ebenfalls direkt von der Hochschule herausgegeben wird und somit einen ähnlichen Aufbau hat, wie der erste. Allerdings ist “Führungskompetenz” in drei einzelne Abschnitte aufgeteilt, die das Thema jeweils geschlossen behandeln und von verschiedenen Autoren verfasst sind.

Ich hab mich ja schon ein bisschen gewundert, dass das Thema Führungskopetenz, als Pflichtstudienbrief fürs erste Semester, ganz an den Anfang des Studiums gestellt wird. Das wird aber wohl seine Gründe haben. Es geht im Studienbrief auch nicht nur darum, wie man eine Organisation leitet, sondern auch grundlegend, um die Strukturen und Funktionen einer Organisation.

Insgesamt ist das Thema natürlich schwerer greifbar, als die rechtlichen Grundlagen. Das liegt ja schon in der Natur des Themas. Allerdings hat man beim Lesen das Gefühl, dass sich alles wiederhlt und man die Sachen, die erklärt werden alle schon kennt, z.B. bei den Anforderungen an Führungkräfte denkt man sich dauernd “Aber das ist doch klar”. Ich denke, es wird deshalb noch schwieriger, den Stoff klausurgerecht vorzubereiten. Dadurch freu ich mich allerdings plözlich über den rechtlichen Studienbrief, da er mir jetzt einfacher erscheint. Also hat es auch sein gutes, dass dieser Studienbrief schwer zu lernen ist.

Meiner Meinung nach am besten behandelt wird das Thema im dritten und somit letzten Abschnitt des Studienbriefes. Darin wird eine Organisation anhand verschiedener Modell bzw. Metaphern dargestellt. In diesem Breich ist es leichter Abgrenzungen zwischen den verschiedenen Thesen zu finden und somit kann man sie sich leichter einprägen.

Wie man vielleicht schon entnehmen konnte, habe ich den zweien Studienbrief heute komplett fertiggelesen. Das freut mich sehr, da ich jetzt mit dem Gefühl schon etwas geschafft zu haben zu meiner ersen Präsenzveranstaltung aufbrechen kann.

Wir Pfannkuchenmenschen

Heute war ein sehr produktiver Tag. Auch wenn ich morgens ein bisschen gebraucht habe, um fit zu werden, war ich danach umso motivierter. Ich habe den kompletten Rest meines Studienbriefes „Rechtliche Grundlagen für Kulturmanager“ gelesen. Damit habe ich schon einen Überblick über ein Viertel des Stoffes für mein erstes Semester. Das ist auf jeden Fall ne gute Sache.

Und es war nicht so nervig wie gestern. Das dritte Kapitel „Rechtsformen“ war zwar auch nicht so mein Fall, aber danach ging es an „Steuerliche Behandlung von Kultursponsoring“, „Urheberrecht“ und „Medienrecht“. Zunächst interessieren mich diese Themen schon mal wesentlich mehr als Arbeits- und Vertragsrecht, außerdem weiß ich in diesen Gebieten schon viel und hab dadurch leichter Zugang zu den Themen gefunden. Es gab einfach viel, von dem ich weiß, wo und wie es Anwendung findet. Damit fällt es mir jetzt auch leichter mich auf die Kapitel, die mir nicht so liegen einzulassen.

Der Studienbrief liegt mir somit allgemein doch mehr, als ich (besonders nach dem gestrigen Tag) erwartet hatte. Durch die Struktur und die abgeschlossenen Themen eignet er sich auch ziemlich gut, um auf eine Klausur zu lernen. Ich denke, dass dieser Studienbrief ganz gut machbar ist. Ich muss mich halt jetzt mit Themen beschäftigen, vor denen ich mich bislang gedrückt habe.

Leider habe ich noch keine Ahnung, ob ich tatsächlich alle angegebenen Literatur-Hinweise besorgen und lesen muss. Wenn ja, ist das nämlich eine unglaubliche Menge an Büchern. Aber zuerst muss ich mich auf jeden Fall mit dem Brief selbst beschäftigen. Vielleicht kann mir ja am Freitag bei der Präsenzveranstaltung schon jemand was sagen, der die Klausur schon hinter sich hat.

Ich hatte nicht gedacht, dass ich den Studienbrief heute noch komplett fertig kriege, daher freu ich mich ganz besonders, dass es jetzt doch so ist. Morgen kann ich dann schon mit dem zweiten anfangen und hab somit schon einiges geschafft in meinen ersten Tagen als Student. Ich konnte mich heute, nachdem ich überraschend Besuch bekommen habe und abends eine JuKulTa-Sitzung anstand, zwar nicht ganz an meinen Plan halten, aber die Stunde, die dadurch heute ausgefallen Stunde ist, hole ich dann am Wochenende nach, damit die Wochen-Bilanz stimmt.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, welchen Studienbrief ich noch daheim machen will und welchen ich mit nach Bocholt nehme, um im Zug zu lernen. Der Ordner ist eigentlich ziemlich unhandlich, aber ich will zuerst die Studienbriefe vom KMM-Institut selber lesen. Also wird es wohl morgen auf „Führungskompetenz“ hinauslaufen.

Oh, noch kurz zum Titel (auch wenn man Sachen wie „Schönheitschirurgie für Fische“ eigentlich nicht erklären muss):

Endlich nachdem ich das ganze Wochenende Lust darauf hatte, hab ich mir heute eine Pfannkuchensuppe gemacht. Wunderbar. Aber das ist eigentlich gar nicht der Punkt, sondern hat nur die Wichtigkeit eines anderen Ereignisses unterstrichen.
Ich hab heute Abend einen Artikel darüber gelesen, der sich damit beschäftigt hat inwiefern die Nutzung des Internets das Leseverhalten und die komplette Denkstruktur der Menschen negativ beeinflusst. Unter anderem ist davon die Rede, dass man sich beim Abflachen von Denkprozessen zum Pfannkuchenmenschen entwickelt. Diese Aussage fand ich einfach so schön, dass ich sie gerne mit euch teilen wollte.

Ich hab ja heute schon ne Menge gelesen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. In diesem Sinne:
Lest mal wieder ein Buch!

(K)ein guter Einstieg?

Heute hab ich mich ne halbe Stunde früher aus dem Bett gequält, damit ich die Fahrkarten besorgen kann und trotzdem pünktlich mit dem Lernen anfangen kann. Und es hat sogar geklappt. In Planegg am Bahn-Schalter hat mir die Frau meine Studenten-Ermäßigung gegeben, obwohl ich nur diesen windigen Brief dabei hatte. Ich hab ja, das was ich für meine Immatrikulations-Bescheinigung halte und auch meinen Studenten-Ausweis immer noch nicht gekriegt. Allerdings hätte sie mir ruhig verraten können, dass eine Sitzplatz-Reservierung 4€ kostet, aber beim Zahlen wollt ich dann auch nichts mehr sagen. Es ist jetzt also alles besorgt: meine vorläufige BahnCard und meine Zugtickets.

Rechtzeitig um 9 Uhr habe ich dann also losgelegt mit lernen. Zunächst musste ich noch die letzten beiden Kapitel meines Studienordners lesen. Ich fand das ist ein guter Einstieg ins Lernen. Sie tragen die Titel „Wegweiser Fernstudium“ und „Wegweiser Selbstmanagement“. In ersterem geht es vor allem darum, wie man die Entscheidung fällt, ob man sich für ein Fernstudium entscheidet. Das hat jetzt nicht soviel mit meiner Situation zu tun, nachdem ich ja schon angefangen habe mit dem Studium, aber egal.

Zumindest finden sich in den „Wegweisern“ ein paar nützliche Links, wie z.B. die Adresse eines Zusammenschlusses wissenschaftlicher Bibliotheken in Deutschland www.subito-doc.de Ansonsten habe ich rausgefunden, dass in Sachen Selbstmanagement doch von allen dasselbe vermittelt wird. So habe ich von fast Modellen bereits im „Studi-Survival-Guide“ gelesen, mit dem ich mich auf das Studium vorbereiten wollte oder habe, das weiß ich noch nicht so genau.

Nachdem ich also meine Vormittags-Lernzeit komplett eingehalten habe und vom Bass-Unterricht wieder heimgekommen bin, hab ich mit dem ersten Studienbrief angefangen. Ich habe mich dazu entschieden zunächst alle Studienbriefe einmal komplett durchzulesen, um sie dann danach genauer zu bearbeiten. Der Titel des Studienbriefes, den ich mir als erstes vorgenommen habe, lautet  „Rechtliche Grundlagen für Kulturmanager“ aus dem Bereich Wirtschaft und Recht. Dabei ist mir dann wieder eingefallen, warum ich mich in der Kollegstufe für den Erdkunde-Grundkurs entschieden habe und nicht für Wirtschaft und Recht. Das Zeug ist ultra langweilig. Aber ich wusste ja, dass das ein wesentlicher Bestandteil meines Studiums ist. Daher brauch ich mich auch nicht zu beschweren.

Trotzdem ist es mir ziemlich schwer gefallen mich durch die ersten beiden Kapitel zu kämpfen. Es ging zunächst um Vertragsrecht und im zweiten Kapitel um Arbeitsrecht. Natürlich gespickt mit unzähligen Paragraphen. Ich bin wirklich sehr gespannt, ob ich die alle wissen muss oder ob es reicht, wenn ich inhaltlich Bescheid weiß. Das werd ich aber schon von irgendjemand, der darüber schon Klausur geschrieben hat, erfahren.

Zumindest habe ich die ersten beiden Kapitel durch und bin schon ganz geschafft. Aber es war ja auch mein erster Studien-Tag, nachdem ich monatelang nichts gelernt habe. Man muss sich wirklich wieder daran gewöhnen, sich so lange zu konzentriert am Schreibtisch zu sitzen. Ich hab da ja auch einen ganz anderen Semester-Einstieg als andere Studenten. Die fahren das erste Mal in die Uni und lernen ihre neuen Mitstudenten kennen. Bei mir wird sich das wohl erst nach und nach entwickeln. Und ich muss mich selber aufraffen, mich ans Lernen zu machen. An meinem ersten Tag hat es ja zumindest schon mal sehr gut geklappt und ich hab mich an meinen Plan gehalten. Und so werd ich dann weitermachen.

Studienbrief-Lieferung

Ich habe es ja nicht zu hoffen gewagt, dass auch mal was relativ schnell geht bei diesen KMM-Leuten, aber heute sind meine Studienbriefe gekommen. Eine Woche nach deren Bestellung. Es sind zwei Pakete. Das eine relativ kompakt, das andere ein ziemlicher Brocken. Schade, keins hat die Form eines Ordners.

In dem kleineren Paket finde ich den Lieferschein für alle drei Studienbriefe. Außerdem in gebundener Form Din-A4 die Briefe „Führungskompetenz“ und „Rechtliche Grundlagen im Kulturmanagement“. Beide Cover haben das Design des Studiengangs und fassen um die 250 Seiten. Das hätte schlimmer kommen können. Vom groben drüberschauen scheinen die Studienbriefe recht übersichtlich aufgebaut zu sein.

Aber was ist dann in dem großen Paket? Ich hoffe der dritte Studienbrief ist nicht zu gewaltig. Es ist ein Ordner, der ganz anders aussieht als die anderen KMM-Sachen. Darauf steht, wie auch auf dem Paket selber „Raabe: Nachschlagen – Finden“. Hm, das ist irgendwie komisch, anscheinend ist das doch nicht der dritte Studienbrief. Darin finde ich ein Anschreiben in dem man dazu aufgefordert wird ein Abonnement abzuschließen, um immer auf dem neusten Stand zu bleiben. In den Registern finden sich die verschiedensten Themen des Kulturmanagements.


Ich glaub das ist wirklich irgendeine Werbung und die wollen mir diesen Ordner verkaufen. Aber dann hätten sie mir doch nicht das ganze Riesen-Teil geschickt. Ich vergleiche mit dem Lieferschein. Dort steht „Handbuch Kulturmanagement und Kulturpolitik“ auf dem Ordner „Kulturmanagement und Kulturpolitik“ und die Autoren stimmen überein. Also ist es wohl doch mein Studienbrief.

Ich erkundige mich bei Herrn Vogler von der KMM, ob ich jetzt dieses Abo abschließen muss. Aber das ist wohl wirklich nur Werbung und der Ordner ist so, wie ich ihn bekommen hab mein Prüfungsstoff. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es angenehmer ist über einen Studienbrief Klausur zu schreiben, der extra für den Studiengang geschrieben und konzepiert wurde, als über irgend so eine Ansammlung von Zeug in nem Ordner. Aber wer weiß, vielleicht werde ich ja eines besseren belehrt.

Außerdem erfahre ich auf Nachfrage von ihm, dass der neue Studienbrief, auf den ich warten wollte erst zum Jahreswechsel rauskommt und nicht wie mir letzte Woche am Telefon gesagt wurde „in nächster Zeit“. Also muss ich wohl doch „Markt und Staat“ bestellen.

Man, ist das alles verplant bei denen. Ich glaub, zum Teil wissen die selber nicht so genau Bescheid. Aber zumindest hab ich jetzt meine Sachen und kann direkt mit dem lernen für die Klausuren anfangen. Ab spätestens Montag bin ich dann Vollgas-Student.