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Endlich die erste Rückmeldung

Heute hat mir Herr Prof. Dr. Loock endlich geschrieben und zwar über das KMM-Portal. Es sieht also so aus, als wäre er über diesen Weg besser erreichbar, als per E-Mail. Allerdings hat er mir nur geschrieben, dass er eigentlich dachte, er hätte mir schon eine Rückmeldung gegeben und dass er sich, wenn ich ihm meine Vorschläge schicke, sobald wie möglich um die Sache kümmert. Also leite ich ihm einfach nochmal die E-Mail mit meinen gewünschten Schwerpunktthemen weiter.

Ich bin also nicht sonderlich weitergekommen. Aber immerhin hat er mir zugesagt, dass ich gerne eine Hausarbeit zu dieser Veranstaltung schreiben kann. Das ist ja auch schon mal was. Hoffentlich kriege ich dann auch bald ein Thema.

Hallo? Ist da wer?

Bisher habe ich noch keine Antwort auf meine Anfrage bezüglich einer Hausarbeit zur Präsenzveranstaltung „KMM Kompakt“ bekommen. Das nervt mich schon ein bisschen, weil es ja extra hieß, dass man sich innerhalb der nächsten 14 Tage zur Absprache melden muss. Das habe ich ja auch gemacht, aber ich dachte schon, dass man dann auch relativ zeitnah eine Antwort erwarten kann. Auch ein Anruf beim Institut über die Nummer, die für den Leiter der Hochschule (den Dozenten dieser Veranstaltung) angegeben ist, hat nichts gebracht.

Auf jeden Fall habe ich jetzt eine Nachfrage an Herrn Prof. Dr. Loock geschickt und das sowohl per E-Mail aus auch über das neu eingerichtete KMM-Portal. Nun muss ich abwarten, ob sich endlich was tut und ich mich bald an meine erste Hausarbeit machen kann.

Hausarbeits-Anfrage

Ich hab jetzt über eine Woche hin und her überlegt, ob ich über meine erste Präsenzveranstaltung („KMM Kompakt“ in Bocholt) gleich eine Hausarbeit schreiben soll. Nachdem es ja eher ein Einführungsveranstaltung war, gibt es für mich bisher noch kein Thema, dass sich so direkt anbietet. Aber Hr. Prof. Dr. Loock hat ja gesagt, man könne sich auch von ihm Themen vorschlagen lassen. Und genau das mache ich jetzt auch.

Gegen Mittag hab ich ihm eine E-Mail geschickt mit der Bitte um Themenvorschläge. Als Themen, die mich interessieren würden habe angeführt:

  • Bürgerschaftliches Engagement
  • Marktforschung
  • Zielgruppen und Zielpersonen
  • Kundenzufriedenheit / Blue-Print-Methode
  • Gemeinnützigkeit / gemeinnützige Vereine
  • e.V. allgemein
  • Stiftungen

Ich bin mal gespannt, was er mir dann für Hausarbeits-Themen vorschlägt. An sich freue ich mich schon richtig darauf meine erste Hausarbeit zu schreiben. Das mit der Facharbeit hat mir ja an sich auch Spaß gemacht. Ich muss nur aufpassen, dass ich die Sache nicht zu lange vor mir herschiebe. Aber jetzt heißt es erstmal warten auf die Themenvorschläge.

Präsenzveranstaltung „KMM Kompakt“ in Bocholt

Nach meinem Frühstück im Hotel, ging’s gleich los Richtung Industriestraße. Die Straße geht direkt vom Bocholter Bahnhof ab und nachdem ich mittlerweile einen Stadtplan hatte, hab ich den auch wieder gefunden. Von dort aus bin ich zur Industriestraße Nummer 1, die nicht (wie Google Maps behauptet) auf der rechten Straßenseite zu finden ist (die hab ich etwa 100m abgesucht, bis ich die erste Nummer gefunden hab), sondern sich auf der linken Seite befindet.

Dort traf ich den ersten Teilnehmer der Veranstaltung, bei dem ich mir zuerst nicht sicher war, ob er vielleicht der Dozent ist. Wir haben vor der Tür eine geraucht, er war so ungefähr um die 40. Das hat mich schon etwas gewundert, aber egal. War zumindest ein ganz netter Mensch, ein bisschen verplant und mit ner zerstreuten Frisur.
Dann ging’s ab nach drinnen. Ich wusste ja schon, dass die Veranstaltung in den Räumen einer Firma stattfinden wird. Es handelt sich um die Firma Herding, die mir bis dahin gar nichts gesagt hat. Man musste einer Beschilderung durch’s halbe Gebäude folgen, um dann in einen großen Ausstellungsraum zu kommen. An der Stirnseite des Raumes stand ein großer Konferenztisch und es saßen schon ein paar Leute dran. An den Seiten des Raumes standen jeweils 5 Betten. Häh? Betten? Ja, richtig. Da standen Betten mit verschiedenen Kinder-Bettwäschen rum. Das war doch n bisschen merkwürdig, aber bitte. Is mal was anderes.

Am Konferenztisch saßen schon ein paar Leute, der Dozent war noch nicht da. Ein paar haben sich unterhalten und es wurde ne Runde gemacht, wo man denn so herkommt und bla bla. Insgesamt sind 12 Studenten bei der Veranstaltung. Zu meiner Überraschung waren die ganzen anderen Studenten wesentlich älter als ich. Meiner Schätzung nach war die jüngste etwa 26 Jahre alt und der Rest hauptsächlich Anfang/Mitte 30. Eine Frau sticht noch mehr heraus: Ich hab sie so auf Ende 40/Anfang 50 geschätzt. Ehrlich gesagt habe ich ja schon erwartet, dass zumindest ein oder zwei Leute dabei sind, die so grob in meiner Altersklasse sind.

Dann kam (exakt pünktlich) Prof. Dr. Loock. Er wirkt von Anfang an sehr sympathisch und offen. Zuerst hat er erzählt, warum wir in diesem Raum mit Betten rumsitzen: Er ist der Inhaber der Firma Herding, ein Familienunternehmen, dass ganz vorne mitspielt in der Textilindustrie. Auf jeden Fall kommt Hr. Prof. Dr. Loock aus Bocholt. Er hat ein bisschen was über die Stadt erzählt, die ja genau an der holländischen Grenze liegt. Früher war Bocholt ein beliebtes Reiseziel für Gelegenheitskiffer, die sich über die „grüne Grenze“ nach Holland aufgemacht haben.

Danach ging’s weiter mit einer Vorstellungsrunde. Die Leute sollten sich kurz vorstellen, warum sie dieses Studium machen und so. Da merkt man dann wer ein gesteigertes Mitteilungsbedürfnis hat. Es war wirklich krass, von was manche Leute denken, dass es die anderen interessieren könnte. Nach zwei oder drei Leuten fing ich an mich zu fühlen wie in einer Selbsthilfegruppe. Ein grober Auszug eines Teilnehmers: „Erst hab ich Jura studiert, das hab ich aber nicht ganz geschafft. Danach hab ich dann BWL gemacht, da hab ich aber dann nach ein paar Jahren gemerkt, dass es mir doch nicht so gefällt. Dann hab ich …“ Wie ja allein das Alter der Leute verrät, ist es eben bei den meisten nicht die erste Ausbildung, die sie machen.

Einige kommen vom Theater (Schauspiel oder Regie) und erzählen, dass sie das Studium machen, weil sie finden dass in ihren Theatern einiges nicht so toll läuft. Aus der Konzertrichtung kommt keiner. Naja, einer ist ausgebildeter Kirchenmusiker, aber das hat mit Veranstaltungsmanagement ja auch nicht so viel zu tun. Die ältere Frau ist Bibliothekarin und findet, dass sich das Studium in ihren Bewerbungsunterlagen gut machen würde, weil sie seit längerem nirgends genommen wurde.

Ein Unterschied zwischen den verschiedenen anwesenden ist ja, dass wir verschiedene Studienabschlüsse im selben Fachgebiet anstreben. Als Kultur- und Medienmanagement-Fernstudienarten bietet das Institut KMM folgende Abschlüsse an:
-    Bachelor (grundständiges Studium, Erststudium)
-    Diplom (Aufbaustudium, weiterbildendes Studium)
-    Zertifikat (Kurzstudium, nur einzelne Elemente ohne staatlichen Abschluss)

Bei der Veranstaltung waren nur wenige dabei, die wie ich das Bachelor-Studium machen. Das fand ich ziemlich schade, weil ich ja gehofft habe, dass ich mit irgendjemand Kontakte knüpfen kann, der dasselbe macht wie ich.

Zu Beginn des inhaltlichen Teils mussten alle einzeln einen 10-Fragen-Test ausfüllen. Dafür hatte man 20 Minuten Zeit.
Es kamen Fragen wie: Definieren Sie „Kultur“. Erklären Sie den Begriff „Marketing“. Wie nennt man die Ressortchefs der Kulturpolitik in den Bundesländern?
Eigentlich sollte man das ja alles ziemlich leicht beantworten können, aber einpaar Sachen fand ich trotzdem schwierig. Zum Glück diente der Test nur zur anschließenden Diskussion z.B. über den Kultur-Begriff.

Die Veranstaltung wurde insgesamt gegliedert in die Bereiche „Betrieb - Organisation- Management“, „Gesellschaft und Politik“, „Kultur- und Medienfinanzierung“ und „Kultur- und  Medienmarketing“. Wir hatten eine Art Skript, wobei es eher eine ausgedruckte PowerPoint-Präsentation war, um allem zu folgen. Außerdem hab ich natürlich mitgeschrieben. Im Laufe der Veranstaltung haben wir noch ne Menge Material mitbekommen z.B. über das Neue Steuerungsmodell in öffentlich-rechtlichen Kultureinrichtungen (hatte ich noch nie was von gehört).

Da man ja zu einer bestimmten Anzahl von Präsenzveranstaltungen Hausarbeiten verfassen muss (im 1.Semester: zu 2 von insgesamt 3), wurde zum Schluss darauf hingewiesen, dass man auch zu dieser Veranstaltung eine Hausarbeit anfertigen kann. Da es sich ja um eine recht allgemein gehaltene Veranstaltung handelt, kann man sich das Themengebiet aussuchen. Um eine Hausarbeit anzufertigen muss man sich innerhalb von 14 Tagen bei Hr. Loock melden und ein dahingehendes Interesse bekunden. Man kann eigene Themenvorschläge einreichen oder sich Themen vorschlagen lassen. Ich denke darüber nach eine Hausarbeit zu dieser Veranstaltung zu schreiben.

Alles in allem war die Veranstaltung ganz interessant. Zu Mittag war ich mit drei anderen Studenten beim Essen. Dort haben sie dann aber über ihre Kinder und solche Sachen geredet, da musste ich doch feststellen, dass wir nicht besonders viel gemeinsam haben. Ich hab auch im Endeffekt mit niemandem Adressdaten oder so ausgetauscht, aber ich hätte wohl auch mit niemandem ernsthaft Kontakt gehalten.
Ich hatte ja gehofft, dass nach der Veranstaltung (Ende war so um 18 Uhr) noch was unternommen wird, wie zusammen essen gehen, aber es sind eigentlich alle gleich gefahren, als es zu Ende war.

Nach der Veranstaltung hatte ich dann noch die Möglichkeit mir mit Hr. Prof. Dr. Loock zu unterhalten. Ich habe mich erkundigt, ob es in Zukunft noch mehr Angebote für die Bereiche „Musik“ und „Veranstaltungen“ geben wird, da das ja mögliche Schwerpunktthemen des Studiengangs sind und es dazu noch keine konkreten Studienbriefe gibt, sondern bisher nur Präsenzveranstaltungen. Er hat mir darauf versichert, dass sie gerade daran sind das Angebot in diesem Bereich auszubauen und ich im Laufe des nächsten Semesters damit rechnen kann, dass neue Studienbriefe erscheinen werden. Das ist auf jeden Fall eine erfreuliche Nachricht, da ich gerne mehr in diesem konkreten Bereich lernen würde.

Reiseplanung

Vormittags wollte ich mich um die Reisevorbereitungen für meinen Trip nach Bocholt zur ersten Präsenzveranstaltung machen. Aber das ist alles gar nicht so einfach. Mein geplanter Abstecher zum Rock- und Pop-Museum nach Gronau gestaltet sich nämlich schwieriger als ich dachte. Man braucht von Bocholt bis zur Haltestelle Epe, in deren Nähe sich das Museum befindet, mit dem Bus gute 2 Stunden. Da meine Veranstaltung bis 17.30 Uhr geht. Würde ich so erst um 20 Uhr ankommen und das Museum, dass Freitags extra lang auf hat, macht um 22 Uhr zu. Also lohnt es sich nicht am Freitagabend kurz nach Gronau und zurück zu fahren.

Hm, nachdem ich am Freitag ja auch nicht nach München zurückkomme, könnte ich vielleicht nach Gronau fahren, da übernachten und am Samstag ins Museum gehen. Es gibt zumindest ein Hotel in Gronau direkt am Bahnhof, das halbwegs ordentlich aussieht und 35€ die Nacht kostet. Darunter komm ich auch in Bocholt nirgends unter. Mein Hotel für Bocholt hab ich übrigens schon ausgesucht: das Gasthaus Potpurri. Nur 15 Minuten von meinem Veranstaltungsort weg.

Morgen entscheide ich wann ich wohin fahr und werde alles buchen.

Anmeldung komplett

Nachdem ich gestern meine Mutter von der Veranstaltung erzählt habe, konnte sie es nicht lassen beim Institut anzurufen und sich zu erkundigen. Frau Horbach hat sich wohl sehr gefreut, dass jemand zusätzlich kommen will. Anscheinend kriegen sie die Veranstaltung nicht voll. Warum denn bloß? Es wird doch nicht daran liegen, dass sie am Ende der Welt stattfindet? Aber egal.

Nachmittags hat Frau Horbach dann noch mal ne persönliche E-Mail geschrieben und bittet um Bestätigung, die ich ihr dann auch schicke. Sie verzichtet sogar darauf, dass ich ihr das Anmeldeformular schicke. Scheint wohl ganz schön dringend zu sein, dass sich noch Leute anmelden, aber was soll’s. Ich bin jetzt auf jeden Fall fest dabei und verbringe Freitag nächste Woche in Bocholt. Meine erste Präsenzveranstaltung meines Studiums. Ich bin ganz schön gespannt, wie das so wird. Die Veranstaltung dauert von 9:30 bis 17:30 und findet in einem angemieteten Raum einer Firma statt. In der Industriestraße, wie passend.

Ich habe beschlossen dem Paket noch einen Tag zu geben und bewundere es heute noch mal. Schön ist es, mein Ordner-Paket.

So könnte es doch auch gehen…

Heute ist der letzte Termin für die Anmeldung bei „KMM Kompakt“ in Berlin. Die Entscheidung muss also endlich fallen. Ich hab mich noch mal vergewissert und die Hochzeit findet tatsächlich am 12. Dezember statt. Also keine Chance die Veranstaltung in München zu besuchen. Aber ich kann die anderen Sachen auch nicht so einfach absagen.

Mir ist da allerdings noch was eingefallen. Ich hab noch gar keine Informationen, wie lang mein Semester überhaupt geht. Vielleicht kann ich die Veranstaltung ja auch noch im Januar besuchen. Aber für Januar sind die Termine noch nicht online und nachdem die Studienunterlagen immer noch nicht da sind, weiß ich nicht ob des überhaupt geht. Aber wofür gibt’s das Studi-VZ? Hab mich schon in die Gruppe „KMM- Fernstudium 2008“ eingetragen.

Die Frage wann dieses Semester endet wurde ziemlich schnell beantwortet. Ein anderer KMM-Student meint, dass „mein“ Semester endet sobald ich alle dafür nötigen Belegungsnachweise erbracht habe. Das heißt also, dass ich solang ich nicht in dieser KMM Kompakt-Sache war mein erstes Semester nicht vorbei ist. Hm, das sagt mir zwar immer noch nicht genau, ob mein Plan, die Veranstaltung erst im Januar zu besuchen aufgeht, aber ich bin da zuversichtlich.

Also melde ich mich nicht an für Berlin. Hoffentlich geht das gut und kostet mich in Zukunft nicht eine Menge Zeit.

Eine Pat-Situation

Nachdem ich jetzt also weiß, dass ich mich eigentlich schon für Präsenzveranstaltungen anmelden sollte, wollte ich heute direkt loslegen. Erstmal nen Überblick verschaffen, was so alles geboten wird. Auf der Internetseite kann man, wenn man eingeschrieben ist, das Programm für die einzelnen Monate aufrufen. Die Zugangsdaten hab ich ja bereits, daher kein Problem.

Was ich bereits weiß ist, dass ich im 1. Semester eine Pflicht-Präsenzveranstaltung habe und noch zwei weitere Präsenzveranstaltungen (sog. Wahlpflicht-Präsenzveranstaltungen) besuchen muss. Die Pflicht-Veranstaltung nennt sich „KMM Kompakt“ und soll zum ersten Überblick zum Thema Kultur- und Medienmanagement dienen.

Also im Programm angekommen werden zunächst alle Veranstaltungen des entsprechenden Monats mit den Informationen Fachgebiet, Termin, Veranstaltungsort, Kurzbeschreibung inkl. Dozent und Anmeldeschluss aufgelistet. Es gibt etwa acht Veranstaltungen pro Monat, mal mehr, mal weniger. Bisher sind die Termine bis einschließlich Dezember 08 online.

Aber beim Anmeldeschluss fangen meine Probleme schon an. Am 27. September z.B. gibt es eine Veranstaltung mit dem Titel „Veranstaltungsmanagement“. Das wär ja genau mein Ding. Allerdings hätte ich mich dafür bereits Ende August anmelden müssen. Naja, es wird ja hoffentlich noch mal die Gelegenheit geben eine Veranstaltung zu diesem Thema zu besuchen.

Außerdem sollte ich erstmal dafür sorgen, dass ich mich zu meiner Pflicht-Präsenzveranstaltung anmelde. Anfang September wurde sie in Hamburg angeboten, aber das ist ja schon vorbei. Auch für den Termin Anfang Oktober in einer anderen Stadt bin ich schon zu spät dran.

Doch am 24. Oktober findet die KMM Kompakt-Sache in Berlin statt. Hm, in Berlin. Da will ich sowieso am liebsten hin. Berlin ist sympathisch und man kann unglaublich viel anschauen, wenn man eh dort ist. Somit schon mal eine attraktive Möglichkeit diese Pflicht-Veranstaltung zu absolvieren. Allerdings muss man vernünftigerweise sagen, dass ich mir vorgenommen habe möglichst viele Veranstaltungen in München zu besuchen, da die Reisekosten für ein Wochenende mit zwei Übernachtungen doch ganz schön reinhaun.

Im November findet die Veranstaltung nirgends statt, aber im Dezember finde ich den München-Termin. Am 12.12. könnte ich die Veranstaltung in München besuchen. Das klingt doch eigentlich auch nicht schlecht. Für München spricht außerdem, dass ich bei der einzigen Pflicht-Veranstaltung bis zum letzten Semester, die anderen Erstsemester aus der Nähe von München kennen lernen kann, weil man sich ja sonst nicht groß zu Gesicht kriegt. Also die „Reise“ nach Berlin wohl doch erstmal verschieben und zu „KMM Kompakt“ in München gehen.

Damit wäre jawohl alles beschlossen. Wenn ich das Datum 12.12. nicht irgendwie im Zusammenhang mit etwas anderem im Kopf haben würde. Und ja, genauso ist es: Am 12.12. will ein befreundetes Paar von mir heiraten. Na toll. Da die Studien-Veranstaltung von 9:30 bis 17:30 dauert, gibt es auch keine Möglichkeit die beiden Sachen unter einen Hut zu kriegen. Damit ist die Sache mit „Erstsemester aus München kennen lernen“ wohl gelaufen. Aber mir bleibt ja noch Berlin.

Hm, der 24. Oktober klingt grade auch ganz schön vertraut. Natürlich, darauf freu ich mich ja auch schon ewig: das Irish-Folk-Festival in München. Meine Tante hat die Karten für uns beide schon vor über drei Monaten gekauft. Tagsüber Berlin, abends Irish-Folk-Festival in München? Das wäre wohl ein größeres logistisches Problem. Und es kommt noch was dazu: Am Abend vorher habe ich mich für ein Seminar über „Berufsperspektiven
in der Musikbranche“ angemeldet und dafür auch schon bezahlt. Damit ist Berlin eigentlich auch aus dem Rennen.

Schöne Scheiße! Für Berlin müsste ich mich morgen anmelden. Aber ich kann ja nicht einfach diese Hochzeit sausen lass. Die Termine um den 24. Oktober sind für mich aber auch sehr wichtig. Darüber muss ich erstmal noch nachdenken.

Warum ist so was denn immer, wenn man keine Zeit hat? Ich hasse solche Entscheidungen.

Das Mit den anderen Veranstaltungen schiebe ich jetzt erstmal noch auf. Bei den kommenden Präsenzveranstaltungen hab ich bisher nichts gesehen, wo ich unbedingt hin will, aber das hat ja noch ein bisschen Zeit, wenn auch nicht zu viel.