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Informationen zum Studium

Auf der Internetseite des Instituts für Kultur- und Medienmanagement (KMM) findet man ein Dokument, das allgemeine Informationen zum Studium enthält. Um einen groben Überblick zu erhalten fasse ich hier einige Informationen zusammen. Wer die Informationen komplett ansehen will findet sie unter www.kmm-hamburg.de/deutsch/pdf/FS KMM Bachelor Info 220708.pdf.

Das grundständige Fernstudium für Kultur- und Medienmanagement hat das Studienziel „Bachelor of Arts (B.A.)“. Es wendet sich an Interessenten, die eine berufliche Tätigkeit im Kultur- und Medienbereich antreten und dabei verantwortliche Aufgaben übernehmen möchten. Es handelt sich um ein 6-semestriges Vollzeitstudium, ist jedoch auch als Teilzeitstudium realisierbar, dann jedoch in der doppelten Zeit.

Das Studium ist in drei verschiedene Studienabschnitte gegliedert: „Basis-Semester“ (1. und 2.), „Vertiefungs-Semester“ (3., 4. und 5.) und „Akademisches Semester“(6.).

Außerdem teilt sich das vermittelte Wissen in vier verschiedene Modulelemente, alle Studieninhalte sind nach diesen Modulen gegliedert:

1. Wirtschaft und Recht (WR)

2. Politik und Gesellschaft (PG)

3. Kommunikation und Organisation (KO)

4. Kultur und Medien (KM)

Die Studienbriefe ersetzen im Fernstudium die Vorlesungen eines normalen Studienganges. Es wird unterschieden in Pflicht-Studienbriefe, die vorgeschrieben werden, und Wahlpflicht-Studienbriefe, die man sich aussuchen kann. Der Leistungsnachweis für die Studienbriefe wird in Form einer Klausur erbracht.

Es gibt auch beim Fernstudium „Vorlesungen“, sie werden in diesem Fall Präsenzveranstaltungen genannt. Sie dauern je nach Thema an dieser Hochschule ein bis zwei Tage und werden an unterschiedlichen Orten in Deutschland abgehalten. Der Leistungsnachweis für die Präsenzveranstaltungen wird in Form einer Hausarbeit erbracht.

In den unterschiedlichen Semestern sind verschiedene Zahlen an Studienbriefen und Präsenzveranstaltungen Pflicht. Die Regelungen zu Bachelor-Prüfung lasse ich an dieser Stelle weg.

Als einzig feste Zulassungsbedingung des Instituts KMM ist die allgemeine Hochschulreife. Die Bewerbung für das Fernstudium läuft rein schriftlich ab. Die Unterlagen müssen enthalten:

- Bewerbungsformular mit Passfoto

- Lebenslauf

- Motivationsbericht

Und ein paar andere Formalitäten. Ausschlaggebend für die Entscheidung ist nach eigenen Angaben des Instituts vor allem der Motivationsbericht.

Die Gebühren für das Studium: 375€ Studiengebühren pro Semester

106,50€ Verwaltungskostenbeitrag pro Semester

95€ je Studienbrief

Das ist zwar auch etwas, aber im Vergleich zu den privaten Studiengängen über die ich mich informiert habe trotzdem noch unglaublich wenig. Hinzukommen natürlich die Reisekosten, falls man eine Präsenzveranstaltung in einer anderen Stadt besucht.

Alles in allem ein sehr überzeugendes Studienangebot, das die Hochschule für Musik und Theater hier bietet. Ich zumindest habe mich dazu entschieden, mich für den Studiengang zu bewerben. Ich informierte mich telefonisch, ob man sich das Institut mal ansehen könnte. Das ist aber leider nicht möglich.

Ein neuer Fund

Nachdem ich mich meine erste Absage erhalten hab und mich jetzt wieder neu orientieren muss, schau ich alles im Internet an, was es so gibt. Zum Glück hab ich mittlerweile nen groben Überblick und weiß, welche Institute Geld verlangen und welche nicht.

Wenig erfolgreich forschte ich mich durchs Internet und fand mich langsam damit ab, dass es den Studiengang den ich suche einfach nicht gibt. Beziehungsweise dass ich dazu bereit sein müsste viel dafür zu bezahlen.

Dann endlich ist mein Vater auf einen Studiengang gestoßen der endlich mal wieder interessant klingt. Auf der Internetseite der Hochschule für Musik und Theater Hamburg wird der Studiengang „Kultur- und Medienmanagement“ als Bachelor-Studium ausgeschrieben.

Man muss an dieser Stelle dazu sagen, dass es auf dieser Seite nicht gerade einfach ist etwas zu finde, selbst wenn man weiß wo es ist. Wer Lust hat kann ja mal versuchen den Studiengang auf www.hfmt-hamburg.de zu finden.

Als mein Vater mir davon erzählte, war ich nicht gleich begeistert. Hamburg ist schon wirklich ne ganz schöne Ecke weg von München. Aber dabei hatte ich eines nicht bedacht: Es handelt sich bei diesem Studiengang um ein reines Fernstudium. Das heißt, um „Kultur- und Medienmanagement“ zu studieren sollte ich überhaupt nicht nach Hamburg ziehen.

Somit klang die Sache gar nicht schlecht und es hieß sich zu informieren, was hinter dem Titel des Studiums steckte. Ich wunderte mich ganz schön, dass man auf der Seite der Hochschule so gar keine Informationen finden konnte. Der konfuse Aufbau half da nicht gerade weiter.

Irgendwann entdeckte ich endlich den Link, der zur eigenen Seite des Instituts führt. Auf www.kmm-hamburg.de fand ich dann Informationen über Studieninhalte, den Ablauf und natürlich die Zugangsvoraussetzungen des Studiums. Zum Glück ist diese Seite nicht so schlecht aufgebaut, wie die der Hochschule selber.

Lichtblick Popakademie

Nachdem alle Studiengänge, die ich bisher in Betracht gezogen hatte, aus Kostengründen ausfallen. Musste ich meine Suche wieder ganz von vorne starten. Ich durchforstete das Internet nach anderen Möglichkeiten in die Musikbranche einzusteigen und stolperte prompt über eine ganz junge Akademie, die sich zur Aufgabe gemacht hatte den Nachwuchs der Musikbranche auszubilden.

Die Popakademie Baden-Württemberg (www.popakademie.de) bietet die Studiengänge Popmusikdesign und Musikbusiness an. Ersterer ist für aufstrebende Künstler gedacht, das war also nicht das wonach ich gesucht habe. Aber ein Musikbusiness-Studiengang wäre doch genau das richtige.

Das wollte ich mir erstmal genauer anschauen. Schließlich bin ich ja bei den anderen Studiengängen auch sehr zuversichtlich gewesen. Aber die Popakademie verlangt außer den normalen Studiengebühren kein Geld. Das machte sie schon mal attraktiver, als all die anderen Hochschulen, über die ich mich bisher genauer informiert habe. Außerdem handelt es sich um einen staatlich anerkannten Bachelor-Studiengang und nicht wie so oft um irgendein Blabla-Zertifikat.

Also nichts wie hin zum Info-Tag in Mannheim. Das war zwar nicht sehr aufschlussreich, außer dass sie eindeutig den Eindruck vermitteln wollten, dass sie eine überragende Akademie sind. Aber zumindest fand ich heraus, dass mein ehrenamtliches Engagement beim Kulturspektakel (www.kulturspektakel.de) als Berufserfahrung angerechnet werden kann. Somit erfülle ich also die Zugangsvoraussetzung zwei Jahre Berufserfahrung.

So konnte ich mich dann nach einigem Überlegen daran machen mein Bewerbung zu schreiben. Dabei mussten neben den üblichen Bewerbungsunterlagen mehrere Motivationsschreiben verfasst werden. Da das meine erste Bewerbung war, fiel mir das alles noch nicht so leicht, aber dann war es so weit und ich konnte meine schriftliche Bewerbung fristgerecht zum 30. April abschicken.

Es bewerben sich auf den Studiengang „Musikbusiness“ etwa 200 Bewerber auf 30 vorhandene Studienplätze. Somit musste ich mich darauf gefasst machen, dass es schwierig wird angenommen zu werden.

Meine schriftliche Bewerbung überzeugte und ich wurde zur Aufnahmeprüfung eingeladen. Anfang Juni reiste ich also nach Mannheim. Dort kamen eine Postkorb-Übung, ein schriftlicher Wissenstest und ein mündlicher Vortrag auf mich zu. Danach folgte ein klassisches Bewerbungsgespräch mit den Leitern der Popakademie. Schon während der Tests wurde klar, dass viel erwartet wird und das alles nicht so einfach ist. Doch dann hatte ich es geschafft und musste mehrere Wochen auf mein Ergebnis warten.

Am 30. Juni bekam ich endlich den lang ersehnten Brief aus Mannheim. Ich konnte mich nicht gegen die anderen Bewerber durchsetzen und wurde abgelehnt.

Wieso wollen die denn alle mein Geld?

Mit dem Fokus auf Event-Management habe ich angefangen mir alle möglichen Studiengänge aus dem Internet rauszusuchen. Was dabei gleich auffiel war, dass in diesem Bereich viele Master-Studiengänge angeboten werden, aber dafür kaum welche zum Bachelor.

Doch nach und nach fand ich einige Studienangebote. Nachdem ich aus der Nähe von München komme und nicht unbedingt weg will suchte ich zunächst vor allem im süddeutschen Raum. In einer Stadt wie München müsste man ja eigentlich alles studieren können.

Nachdem ich also einige Studiengänge gefunden hatte, die sich interessant anhören, ließ ich mir erstmal Informationsmaterial zuschicken. Und das kam dann so nach und nach bei mir zuhause eingeprasselt. Von der Akademie Deutsche POP, von der Merkur Internationale FH Karlsruhe, der ibs – International Business School, der EAM – Europa Akademie München School of International Business GmbH und der Macromedia – Fachhochschule der Medien.

Bei so vielen Angeboten musste ja quasi etwas für mich dabei sein. Aber ein Punkt wurde eigentlich auf keiner der betreffenden Internet-Seiten angesprochen: Der Preis!

In all den Umschlägen mit Hochglanz-Prospekten und professionell gestalteten Studiengangs-Beschreibungen lag am Ende eine unscheinbare Liste mit den Gebühren bei.

Damit meine ich nicht die mittlerweile (leider) üblichen Studiengebühren, die der Staat eintreibt, sondern horrende Beträge, die die privaten Akademien bzw. Fachhochschulen verlangen.

Ich war wirklich schockiert. Manche der Akademien bieten ja nicht einmal einen staatlich anerkannten Abschluss an und verlangen trotzdem unglaublich viel Geld für ihr „Bildungsangebot“.

Zwar unterscheiden sich die Gebühren der verschiedenen Anbieter, aber sie bewegen sich alle in einem Rahmen, der ein Studium für mich undenkbar macht. Welcher Student kann sich denn bitte allein knappe 700€ im Monat nur für die Studiengebühren leisten?

Natürlich kann man neben dem Studium einen Nebenjob annehmen, aber damit kann man die Studiengebühren und die laufenden Lebenshaltungskosten bei weitem nicht decken.

Und wer will schon neben lauter jungen Schnöseln studieren, die mehrere tausend Euro fürs Studium so einfach von ihren Eltern zugesteckt bekommen? Also für mich wär’ das jedenfalls nichts.

Da für mich die Option mich bereits für mein Studium schwer zu verschulden ausgeschlossen ist, entschied ich mich sehr schnell gegen die besagten Studienanbieter. Ich will doch studieren und nichts kaufen. Warum wollen die denn dann alle nur mein Geld?

Ich ärgerte mich wirklich, dass die Studienrichtung, die ich gerne einschlagen wollte wohl momentan den Leuten vorbehalten ist, die das Geld haben hohe Studiengebühren zu zahlen und somit nicht für alle offen ist, die sich für den Bereich interessieren und engagieren.

Aber das hilft ja auch nicht weiter.

Studieren? Schon, aber was?

Ende der K12 wurde die Frage nach dem „was man nach der
Schule denn so vorhat“ immer häufiger und somit auch der Druck eine sinnvolle
Antwort zu haben. Also habe ich angefangen an irgendwelchen
Studienberatungs-Tests teil zu nehmen, die mir helfen sollten einen geeigneten
Beruf für mich zu finden. Nur soviel: Das haben sie nicht!

Daher musste ich also weiter überlegen und mich damit
beschäftigen, wie ich denn meine berufliche Zukunft gestalten will. Irgendwas
mit Musik musste es sein, soviel war klar. Aber was genau? Und wie dort
hinkommen?

Irgendwie hätte ja die Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann
gepasst. Doch da ich Aussichten auf ein recht gutes Abi hatte, wollte ich halt
doch nicht „nur“ eine Ausbildung machen. Ich wollte schon immer unbedingt einen
Studienabschluss haben. Also fällt die Sache
schon mal flach.

Ein Studiengang für Leute, die im Musikgeschäft tätig sein
wollen, wäre genau das, was ich brauche. Doch so was ist gar nicht so leicht zu
finden. Im Internet findet man zwar Seiten, die einem den Überblick verschaffen
wollen, was man wo so alles studieren kann, aber um ehrlich zu sein nützen die
einem kaum, wenn man keinen Standard-Studiengang wählt.

Immerhin kam mir immer öfter der Begriff „Event-Management“
unter. Das könnte es also sein, ein Studium des Eventmanagements. Das war ja
schon mal ein Anfang und so wurde meine Suche zumindest etwas gezielter.