Nachdem ich ja näher an Gronau dran war, als ich es wahrscheinlich in nächster Zeit je sein werde, hab ich für den Tag nach meiner Präsenzveranstaltung geplant ins Rock- und Pop-Museum zu gehen. Da kann man sich natürlich fragen, was das in meinem Studien-Blog zu suchen hat, aber ich finde schon, dass es da einen engeren Bezug gibt. Schließlich studiere ich ja Kultur- und Medienmanagement und vielleicht interessiert sich der ein oder andere ja auch für das Museum. Die Route von Bocholt nach Gronau hab ich mir schon vorher zurechtgelegt. Es hieß also um Viertel vor 7 aufstehen, schnell frühstücken und zur Bushaltestelle am Bahnhof zurück. Um halb 8 kam der Bus 51 nach Coesfeld. Ich war eigentlich ziemlich froh aus Bocholt weg zu kommen, aber mit dem Bummel-Bus hat’s ganz schön gedauert bis ich angekommen bin. Aber ich hab mir die Route ja genau so berechnet, dass ich dort bin, wenn das Museum um 10 Uhr öffnet, weil ich um am selben Tag nach Hause zukommen um halb 2 wieder in den Zug steigen musste.
In Coesfeld angekommen musste ich mir noch ein Zugticket besorgen und dann ging’s gleich weiter. Wie bei den Planungen erwähnt, habe ich bei GoogleMaps rausgefunden, dass es geschickter ist nach Epe(Westf.) zu fahren als direkt nach Gronau. Also bin ich dort um halb 10 angekommen und hatte sogar mal meine ausgedruckte Wegbeschreibung dabei. Laut Wegbeschreibung sind es zu Fuß 10 Minuten bis zum Museum. Also bin ich losgegangen und hab mich ein bisschen gewundert, dass das alles eher nach Wohngebiet aussieht, also nach der Umgebung in der normalerweise ein Museum steht. Aber was soll’s. Als ich allerdings dort angekommen bin, wo das Museum liegen sollte, war nichts zu sehen außer lauter Einfamilienhäusern. Da dachte ich mir, dass das Museum wohl nicht so toll wird, wie ich es mir vorgestellt habe und wahrscheinlich in einer kleinen Garage zu finden ist. Ich bin zwar der Wegbeschreibung gefolgt, aber der Udo-Lindenberg-Platz 1 war nicht zu finden. Genau genommen war da überhaupt kein Platz.
Zum Glück hab ich gleich jemand gefunden, den ich nach dem Rock- und Pop-Museum fragen konnte. Doch als ich das tat, hat mich der Mann erstmal unglaublich komisch angeschaut. „Das Museum?! Da müssen Sie ja ganz nach Gronau rein? Da sind Sie hier ja ganz falsch.“ Na toll, so was musste ja kommen. Wenn ich mal nen Plan hab, wie alles laufen soll, dann geht’s natürlich schief. Immer noch verdutzt hab ich zumindest nach der Richtung gefragt, in die ich muss und wie lang es ungefähr dauert, außer der Richtung konnte er mir allerdings nicht weiterhelfen. „Das ist ein ganz schönes Stück.“ Ein Stück weiter hab ich dann einen Postboten getroffen, der mir dann den Weg erklären konnte, aber laut ihm braucht man mindestens eine halbe Stunde. Aber eine Wahl hatte ich ja nicht, also ging’s weiter Richtung Gronau.
An dieser Stelle möchte ich nochmal anmerken, dass ich zwei Taschen dabei hatte, in denen ich unter anderem einen dicken Ordner mit mir rumgeschleppt habe. Nach Gronau ging’s erstmal fast ne halbe Stunde an einer Landstraße entlang. Unterwegs gab es zwar zwei Bushaltestellen, aber ich wusste ja nicht wohin ich genau muss, außerdem hätte ich auf den Bus mindestens 20 Minuten warten müssen und eigentlich wollte ich ja schon im Museum sein.
Irgendwann bin ich dann in Gronau angekommen und hab mir nochmal die Richtung sagen lassen. Dann endlich kam ich beim Museum an. Davor ist eine sehr schöne Anlage mit künstlichen Kanälen. Alles wirklich schön gestaltet und ich hätte mich wohl darüber gefreut, wenn ich nicht schon über eine Stunde durch die Gegend gelaufen und somit unglaublich genervt gewesen wäre.
So geladen bin ich dann in das Museum und direkt zu der Dame am Empfang. In der Eingangshalle ist direkt auch ein Museums-Shop, der mich wahrscheinlich auch mehr gefreut hätte, wenn… Ach, egal.
Nun durfte sich also die Museumsangestellte meine Geschichte anhören und hat mir prompt bestätigt, dass ich da ja ganz falsch war. Was ich ja allerdings schon wusste. Natürlich konnte sie nichts dafür, aber ihre Reaktion hat die Sache nicht viel besser gemacht. Ich wollte jemand sprechen, der dafür verantwortlich ist, dass man im Internet eine falsche Adresse findet, aber da war natürlich am Samstag keiner da. Also durfte ich mich weiter mit der Frau am Empfang rumschlagen. Die erzählte mir dann noch, dass man beim Museum schon seit Monaten über dieses Problem Bescheid wisse und gab mir die Telefonnummer der Verantwortlichen in der Museums-Leitung. So sauer war ich wirklich schon lang nicht mehr. Da sieht man mal wieder wie gut Museen geführt werden und was man in der Öffentlichkeitsarbeit alles verkacken kann. Für mich eine Bestätigung, dass mein Studium Sinn macht, weil es in Kulturbetrieben einiges zu verbessern gibt.
Nachdem ich mich so aufgeregt hatte, durfte ich umsonst ins Museum. Aber die 5€ hätte ich gern gezahlt, wenn ich dadurch früher da gewesen wäre. Mittlerweile war es fast 11 Uhr und in 2 Stunden musste ich ja wieder los. Drinnen wurde ich dann von 2 Museumsangestellten begrüßt, die mich erstmal für den neuen Praktikant hielten. Warum auch immer. Nachdem ich das geklärt habe kriege ich einen Audio-Guide, mit dem man an einigen Stellen im Museum automatisch was erzählt kriegt und an anderen ne Nummer eingeben kann, um die gewünschten Tonaufnahmen zu hören.
Als ich anfangen wollte mir die Ausstellung anzuschaun, kam eine kurzhaarige Mitarbeiterin reingestürmt, der die Dame an der Kasse offensichtlich erzählt hat, dass und warum ich sauer bin. Sie konnte mich dann beraten, wie man die zwei Stunden, die ich noch hatte, sinnvoll auf die verschiedenen Abschnitte des Museums verteilen kann. Das war ziemlich hilfreich, da man sich im Museum natürlich ewig aufhalten kann und ich so zu nem Teil wahrscheinlich gar nicht erst gekommen wäre. Dann ließ ich mir noch ein Klemmbrett und Papier bringen, damit ich mir ein paar Sachen, die mich interessieren aufschreiben kann.
Im Erdgeschoss befindet sich die Wechselausstellung. Momentan ist das „On the Road“ mit Themen wie Biker, Trucker, Reisen als Lebensentwurf,… Diese besteht aus einem großen Raum, naja doch mehr aus einer Halle, die so weit ganz nett gestaltet ist. Der Raum dient auch als Konzerthalle für die Veranstaltungen, die es dort hin und wieder gibt. Am Kopf der Ha
lle befindet sich eine große Bühne. Es finden sich im Ausstellungsraum einige große Exponate, wie etwa ein alter Band-Bully und einige Motorräder. Sonderlich gut ausgenutzt ist der Platz in der großen Halle allerdings nicht ein paar Sachen und Schautafeln sehen etwas verloren aus, aber gut. Lieber n paar tolle Sachen als viel Schund. Doch etwas mehr hätte es trotzdem sein können.
Als ich das erste Mal den Audio-Guide benutzen wollte, hat er nicht funktioniert, aber nachdem die Museumsmitarbeiter dazu neigten, mich in ein Gespräch zu verwickeln, hab ich das lieber ignoriert und mir keinen neuen geholt. Es gab ja sowieso viel zu sehen und zu lesen. Das Highlight im Erdgeschoss waren die Stationen in der Mitte des Raumes.
Da konnte man sich auf eine Platte stellen und denn vor sich Schubladen aufziehen. Jede Schublade startet ein Lied bzw. einen Film auf nem Bildschirm direkt vor der Platte. In den Schubladen selber befinden sich jeweils Erklärungen, Songtexte oder sonstiges Material. Natürlich alles zum Thema „On the Road“. Außerdem gab es eine eigene Ecke über Bob Dylan, dass hat mich sehr gefreut. Allerdings standen dort eine Mutter und ihr Sohn neben mir, die sich trotz Audio-Guide unterhielten und das natürlich dementsprechend laut, damit sie sich überhaupt hören konnten. Grausam.
Ha, fast hätt’ ich’s vergessen. Das Beste war einer der Ausstellungsbetreuer. Ein relativ kleiner Mann, ich würde ihn so um die 50 schätzen, mit nen unglaublich langen schwarzen Pferdeschwanz und ner Baskenmütze. Man hätte schwören können, dass er der Bruder von Udo Lindenberg ist. Er hat auch genauso geredet und ich musste mich ständig bemühen, ihn zu verstehen. Wenn ihr jemals das Rock- und Pop-Museum besucht, schaut euch unbedingt diesen Mann an. Der war wirklich so cool, unglaublich nett und sehr kompetent.
Nachdem ich die Ausstellung im Erdgeschoss im zügigen Tempo angeschaut habe, ging’s auf nach oben. Dort befinden sich ein Balkon, von dem man die untere Halle überblicken kann und dann ein relativ kleiner Raum, der offensichtlich auch noch zur Wechselausstellung gehört. Zwar war der Raum nicht gerade liebevoll gestaltet, aber inhaltlich waren ein paar tolle Sachen zu sehen. Hier ging es hauptsächlich um Roadies. Man konnte ein Video von einem sehr komplexen Bühnen-Aufbau anschauen und viele Berichte von Roadies lesen. Es sind Roadie-Kleidung von bekannten Touren und deren Guide-Books ausgestellt. Außerdem wir in einer Ecke über die „Rock ’n’ Roll Laundry“ (www.rock-n-roll-laundry.com), eine Wäscherei, die sich auf Tourbegleitung und Großevents, wie Rock am Ring spezialisiert hat. Von denen hatte ich schon mal gehört, aber war trotzdem ganz interessant, auch wenn die Ecke in der es darum ging, ein bisschen aussah wie ein Schaufenster mit Werbung für die Firma.
Es gab auch noch einen zweiten Stock. Dort konnte man das komplette Studio der Band CAN aus den 70ern besichtigen. Doch nachdem bei mir die Zeit drängte und ich zugegebenermaßen, trotz Bass und E-Gitarre spielen, kaum Ahnung von Tontechnik hab, hab ich nur nen kurzen Blic
k reingeworfen und mich nicht näher damit beschäftigt. Ich war ja noch gar nicht in der Dauerausstellung im Keller. Auf dem weg dorthin fiel mir erst so richtig auf, wie leer es im ganzen Museum war. Immerhin war es ja ein Samstag und mittlerweile auch nicht mehr früh. Ich hatte schon erwartet, dass das Museum ganz gut besucht ist. Aber außer mir war vielleicht noch fünf oder sechs Leute im ganzen Museum! Hab neulich in einem Artikel gelesen, dass das Museum finanziell nicht s so gut darsteht und dass wurdert mich bei dem Andrang kaum. Aber ich war ja dort, um mir die Ausstellungen anzuschauen und nicht um über die Probleme des Museums nachzudenken.
Also ab nach unten. Auf dem Weg musste ich meinen Audio-Guide abgeben, der mir ja eh nichts gebracht hatte, weil er entweder kaputt war oder ich ihn einfach falsch bedient habe. Unten im Gang war erstmal eine Bildergalerie, die hauptsächlich aus Lindenberg-Aufnahmen bestand. Wen wundert’s. Außerdem steht dort ein Touch-Screen-Element bei dem man sich eingehend über alles – und ich meine wirklich über ALLES – was mit Udo Lindenberg zu hat informieren kann. Das fand ich schon ein bisschen krass. Ich meine, ich bin auch davon überzeugt, dass Lindenberg einer der prägendsten Musiker Deutschlands ist/war. Aber eben auch nuur einer davon. Aber natürlich sind ihm die Betreiber so etwas schuldig, nachdem er (soweit ich informiert bin) einiges an Geld in das Museum gesteckt hat und eifrig dafür wirbt. Aber immerhin wurde ja schon der Platz nach ihm benannt.
Egal. Unten hab ich dann auch wieder meinen Lieblings-Museumsbetreuer getroffen, der mich kurz in den Aufbau der Dauerausstellung einweihte. Der Kellerraum, war relativ niedrig (zumindest für ein Museum). Die Ausstellung war hauptsächlich an den Wänden angebracht. In der Mitte des Raumes standen noch ein paar andere Sachen rum, aber dazu später. Der Aufbau der Hauptausstellung entsprach einer Time-Line der Musikgeschichte und begann (abgesehen von einer Ecke über Klassik, die eher unmotiviert wirkte) mit Black Music. Was einem allerdings als erstes auffällt, wenn man den Ausstellungsraum betritt, ist der Klangbrei, der einem entgegen kommt. Es liefen in der Ausstellung sicher 30 Lieder gleichzeitig und das nicht, weil so viele Leute da waren, die sich etwas anhörten, sondern weil einige Klangbeispiel ständig laufen. Das führte zum Teil dazu, dass ich die Sachen, die ich mir gerade wirklich anhören wollte, nicht richtig hören und schon gar nicht genießen konnte. Das ist wirklich mein größter Kritikpunkt an diesem Museum. In einem Musik-Mueum sollte man doch wirklich dafür sorgen, d
ass man die Musik auch richtig hört.
Ansonsten ist die Dauerausstellung wesentlich dichter ausgestattet als „On the Road“. Vieles ist interaktiv: Schubladen zum Rausziehen mit Klangbeispielen, geschichtlichen Erläuterungen, Exponaten wie z.B. einer Querflöte von Ian Anderson (Jethro Tull); anderswo hingen Telefonhörer, die man abnehmen musste um Klangbeispiele zu hören und zu jedem Bereich eine Multimedia-Station mit Videos, Liedern, Texten,… zum selber auswählen (an jeder einzelnen hätte man Stunden verbringen können). Man hatte wirklich das Gefühl, dass die Ausstellung sehr liebevoll zusammengestellt und gestaltet ist. Außer natürlich das Problem mit dem Sound-Gemisch, dass mich ständig genervt hat.
Nachdem ich die Time-Line und die kleine E-Gitarren-Ausstellung in einer Ecke des Raumes durch hatte, ging’s an die verschiedenen Sachen in der Mitte des Raumes. Da war zunächst einmal eine Station, an der man die verschiedenen Effekt-Pedale erklärt bekommt, die es für die E-Gitarre gibt. Man hat Kopfhörer mit einem durchgehenden Gitarrenstück mit Begleitung, wenn man dann die Knöpfe drückt kann man Verzerrung, Flanger, Kompressor und alles andere durch Knopfdruck an- und ausschalten. Und das nicht nur separat sondern auch in Kombination. Das war wirklich unglaublich gut, denn man hat ja selten die Möglichkeit einfach so mit allen möglichen Effekten rumzuprobieren. Eine tolle Idee und wahrscheinlich nicht so aufwändig zu machen.
Daneben gibt es Felder auf denen man rumhauen kann und damit Schlagzeug-Klänge erzeugen. Das war ganz nett, aber nicht so beeindruckend, wie dass was dann kommen sollte.
Eine Art Klangglocke. Man muss sich das so vorstellen. Mitten im Raum ist etwas, dass aussieht wie eine riesige Schale, die von der Decke hängt und unter die man darunterschlüpfen kann. Das Ding ist so groß, dass problemlos 15 Leute reinkönnten. Aber wie erwähnt, war ich quasi allein im Museum. Drinnen sieht man dann, dass um einen herum lauter Boxen hängen. Zu hören gibt es zunächst einen leisen Herzschlag, der sich zunehmend steigert und von Musik umwoben wir. Aber erklären kann man das fast nicht. Auf jeden Fall empfehlenswert, dieses Klangteil.
Als letztes kam dann noch eine „musikalische Zeitreise“. Diese findet im separaten „Soundraum“ statt. Dieser besteht quasi nur aus Boxen und zwar aus unglaublich riesigen Boxen. Sogar der Boden war so ausgestattet, dass er die Bässe aussendet. Die Zeitreise war ganz gut und die Musik so laut, dass man gar nicht anders konnte als voll dabei zu sein. Eine ausgezeichnete Sache und ein guter Abschluss des Besuchs. Denn jetzt musste ich auch wirklich los, um noch irgendwie zum Zug zu kommen. Schließlich war ich ja jetzt an einem anderen Bahnhof als geplant. Für den Museums-Shop hatte ich daher leider keine Zeit mehr. Nur das Museums-Heft hab ich mir noch schnell gekauft.
Auf der Zugfahrt zurück ist dann einer meiner Verbindungszüge ersatzlos ausgefallen. Das hat mir einen zweistündigen Aufenthalt in Dülmen(!) beschert. Dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich meine Notizen aus der Ausstellung im Museum vergessen hatte. Aber bei dem Tag war ja auch nichts anderes zu erwarten. Als ich dann endlich im ICE von Essen nach München gesessen bin, war ich unglaublich fertig und hatte keinen Nerv mehr meinen Studienbrief weiterzulesen. Zumindest hatte ich ein Sechserabteil ganz für mich.
Mittlerweile hatte ich Hunger. Das brachte mir die Erkenntnis ein, dass Subway-Sandwiches die bemerkenswerte Eigenschaft haben, ihre Verpackung restlos durchzuweichen und mir somit der Rest meines Abendessens vom Vorabend den kompletten Inhalt meiner Tasche versaut hat. Also mal wieder etwas fürs Leben gelernt: Wenn die Frau beim Subway sagt, dass man den Rest ja einpacken kann, glaubt ihr nicht!
Meine letzte Rettung für den Abend das Bord-Bistro der Bahn. Freudig stellte ich fest, dass die Pizza dort nicht wie erwartet sau teuer ist, sondern ganz erschwinglich. Als ich sie dann bekommen habe, wusste ich allerdings auch warum: Sie sind winzig. Das musste ich im Bild festhalten, damit’s mir jemand glaubt. Aber für mich war der Tag eh gelaufen.

Kurz vor Mitternacht bin ich heimgekommen und mein komischer Ausflug war endlich zu Ende.
(Nachdem man im Museum leider keine Fotos machen durfte, hab ich mich mal an den Pressebildern bedient.)